Aus- und
Weiterbildung


"Welche Weiterbildungsangebote gibt es?"
"Ist die Weiterbildung akkreditiert? Und wenn ja, von wem?"
"An wen richten sich die Angebote?"

Auf dieser Seite finden Sie Fort- und Weiterbildungsangebote für Ärzte, Diplompsychologen und Diplompädagogen. Das gesamte Angebot ist durch Akkreditierung der Veranstalterin bei der Bayerischen Landeskammer der psychologischen Psychotherapeuten und Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeuten (PTK-Bayern) auf die Weiterbildung von Ärzten Diplompsychologen und Diplompädagogen anrechenbar.



Supervision

Qualifikation

  • Eine Anerkennung als Supervisorin und Lehrtherapeutin auf dem Gebiet der Verhaltenstherapie liegt seit 1988 vor.
  • Dozentin am Ausbildungsinstitut München (AIM im VFKV) seit 1983
  • Anerkennung als Supervisorin bei der Bayerischen Akademie für Psychotherapie (BAP), am Centrum für Integrative Psychotherapie (CIP) München am IFT München sowie der AVM München und der AVM Salzburg
  • Anerkennung als Supervisorin durch den Deutschen Fachverband für Verhaltenstherapie (DVT)
  • Durchführung von Theoriekursen und Supervisionsgruppen in Verhaltenstherapie als Hauptverfahren im Rahmen der Facharztweiterbildung am Max-Planck-Institut für Psychiatrie seit 1994

Konzept der Supervision

Die Supervision versucht bei der Analyse und Bearbeitung von Fragestellungen folgende Ebenen zu berücksichtigen:

  • Methoden (Störungs- und Behandlungswissen)
  • Therapeutische Beziehung
  • Selbstreflexion
  • Rahmenbedingungen (Ausbildung, Institutionelle Besonderheiten)

Der Fallbericht ist Bestandteil der Supervision und sollte in Form eines Berichts zum Antrag an den Gutachter spätestens nach der letzten probatorischen Sitzung erstellt werden. Nach Abschluss der Behandlung wird eine Falldokumentation zeitnah verfasst und vom Supervisor unterzeichnet. Die
Lifesupervision (wenn vom Ausbildungsinstitut vorgesehen) sollte vor Abschluss der Vorgespräche erfolgt sein.
Regelmäßige Vorstellung von Videoaufzeichnungen
Evaluation der diagnostischen, therapeutischen und interaktionellen Kompetenzen im Verlauf der Supervision


Anmeldung und Kosten

Freie Supervisionsplätze für Einzelsupervision und Gruppensupervision auf Anfrage

  • Einzelsupervision umfasst 45 Minuten, pro Termin können 2 Patienten vorgestellt werden.
    Gebühren: 80 Euro
  • Gruppensupervision umfasst 90 Minuten; pro Teilnehmer kann pro Doppelstunde ein Patient vorgestellt werden.
    Die Gruppe ist auf maximal 4 Teilnehmer begrenzt, Supervision erfolgt in der Regel nach jeder 4. Therapiestunde, Lifesupervision findet im Rahmen einer Einzelsupervisionsstunde statt.
    Gebühren Doppelstunde Gruppensupervision (90 Minuten): 180 Euro


Verhaltenstherapeutische Selbsterfahrung

Qualifikation

  • Durchführung verhaltenstherapeutischer Selbsterfahrungsgruppen seit 1991
  • Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (Umfang 120 Stunden

Selbsterfahrung Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie/Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin (Umfang 150 Stunden), Psychosomatische Grundversorgung
Gegenstand der Selbsterfahrung einzeln und in Gruppen sind die Reflexion und Modifikation persönlicher Voraussetzungen für das therapeutische Erleben und Handeln.


Konzept der Selbsterfahrung

Angeboten werden in der Regel 14-tägig, 2 Doppelstunden am Abend, (gelegentlich eintägig an Wochenenden) ca. ein Jahr lang stattfindende Gruppen mit dem Ziel der Etablierung eines Gruppenprozesses und zur Förderung des stetigen Transfers und der kontinuierlichen Integration von Lernerfahrungen aus der Gruppe in die eigene praktische Tätigkeit (und umgekehrt).
Der hierbei verfolgte Ansatz gliedert sich in drei inhaltliche Schwerpunkte:

  • Reflexion der biografischen Lerngeschichte
  • Selbstmodifikation
  • patienten- und tätigkeitsbezogene Selbsterfahrung.

Angewandte Methoden u.a.: Übungen in (Klein-)Gruppen,  Rollenspiele, Soziogramme, Gruppenskulpturen, Verhaltens- und Bedingungsanalysen, Imaginationsübungen, Hausaufgaben, Einbeziehung des Gruppenprozesses, Interaktionsregeln.

Anmeldung

Start einer neuen Gruppe auf Anfrage



Interaktionsbezogene Fallarbeit (IFA-Gruppe)

Qualifikation

Kontinuierliche Durchführung von IFA-Gruppen am Max-Planck-Institut für Psychiatrie München (MPI) seit 1994.

Konzept der interaktionsbezogenen Fallarbeit (IFA)

IFA-Gruppen mit in der Regel 9 Teilnehmern wurden als "Pendant" zur Balintgruppe für die Aus-/Weiterbildung in Verhaltenstherapie entwickelt. Ziel des hier verfolgten Konzepts ist die Optimierung interaktioneller Basiskompetenzen in der Psychotherapie. Inhalte der über einen längeren Zeitraum kontinuierlich durchgeführten Gruppenarbeit sind Probleme und Schwierigkeiten in erster Linie in der Beziehung zum Patienten (aber auch zu Angehörigen oder Mitgliedern des therapeutischen Teams sofern sie für die Interaktion eine Bedeutung haben). Bei der Interaktionellen Fallarbeit steht die Analyse und Modifikation der therapeutischen Interaktion im Mittelpunkt, wobei auf verhaltenstheoretische Konzepte (Verhaltens-/Bedingungsanalyse, patientenzentrierte Selbsterfahrung) und Methoden (Simulation, Rollenspiel, Lernen am Modell, operante Methoden, kognitive Techniken) zurückgegriffen wird.
Gruppenprozesse und gruppendynamische Aspekte werden in die Arbeit miteinbezogen.


Anmeldung

Angebot: 14tägig 3stündig am Abend (Umfang: 35 Doppelstunden)

Start einer neuen Gruppe auf Anfrage



Progressive Muskelrelaxation (PMR nach Jacobson) als Entspannungsverfahren

Qualifikation

Anerkennung durch die Landesärztekammer 1994. Seither hat die Kursleiterin zahlreiche PMR- Kurse durchgeführt.


Konzept der progressiven Muskelrelaxation (PMR)

Die Kursinhalte beziehen neben einer Vermittlung theoretischer Grundlagen der PMR und Abgrenzung von anderen Entspannungsverfahren die Standardmethode, Differentielle Entspannung, Verkürzung der Entspannungsinstruktionen und Zusammenfassungen von Muskelgruppen, sowie Zähl- und Vergegenwärtigungsmethode (= Konzentrative Entspannung) ein. Eine wesentliche Rolle spielt auch die Vermittlung der Konditionierten Entspannung per interner Hinweisreize und per individueller externer Hinweisreize (cue-directed). Zentrales Lernziel ist die Anwendung von PMR und ihrer Varianten in Realsituationen. Dabei wird auch die Integration von PMR im Angstbewältigungstraining, Stressmanagement und in Euthymen Verfahren (z.B. Genusstraining) erläutert.
Neben Übungen in Kleingruppen und im Rollenspiel an den Kursabenden erfolgt der Transfer des Erlernten durch gezielte Hausaufgaben. Den Teilnehmern wird ein ausführliches zweiteiliges Skript (Theorie-und Übungsteil) zur Verfügung gestellt.


Anmeldung

Neues Kursangebot (2 Kurse zu jeweils 8 Doppelstunden im Abstand von 6 Monaten) auf Anfrage

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